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1. FebruarAlles hat seine Zeit: Gebären und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Weinen und Lachen. Wer die Zeit annimmt, findet Frieden unter der Sonne.
24. FebruarUm ein Antlitz — Helenas — brach ein Krieg von zehn Jahren herein. Städte sanken, Helden fielen, Mütter weinten am Wall. So teuer bezahlen Menschen ein Bild, das sie im Herzen tragen und Wirklichkeit nennen.
12. MaiAm Grab seiner Frau saß Zhuangzi, schlug die Trommel und sang. Geburt und Tod, sagte er, wechseln wie Frühling und Herbst.
24. JuniIch schreibe von der Schwermut, um der Schwermut zu entgehen; wer die Regungen des Gemüts zergliedert und benennt, hat sie halb schon entwaffnet.
11. JuliDie Welt ist Tau — / Tau, und vergänglich. / Und doch... und doch.
14. AugustWische die Tränen ab, sagt die Philosophie; die Wolke der Leidenschaften hat dir den Blick verdunkelt. Erinnere dich, wer du bist — dann kehrt dem Auge sein Licht zurück.
20. OktoberDer Brunnen, der dein Lachen heute heraufträgt, hat schon oft deine Tränen gehalten. Was du Freude nennst, ist dein Leid mit abgenommener Maske.
5. NovemberGedenke meiner, wenn ich fort bin, weit fort ins stille Land. Doch wenn das Erinnern dich traurig macht, dann vergiss mich lieber und lächle, als dass du dich grämst.
Dazu findet sich hier kein Gedanke.