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2. NovemberJene selige Stimmung, in der die Last des Rätsels leichter wird, bis wir mit stillem Auge ins Leben der Dinge sehen.
3. NovemberIch habe die Abgeschiedenheit über alle Tugend gestellt. Denn wer nichts will und nichts hat, dem steht nichts mehr im Wege — er ist frei und leer und offen.
4. NovemberDas beste Heilmittel des Zorns ist der Aufschub. Verlange von ihm zu Beginn nicht, dass er verzeiht — nur, dass er prüft: Sein erster Anlauf ist heftig; lässt man ihn warten, lässt er nach.
5. NovemberGedenke meiner, wenn ich fort bin, weit fort ins stille Land. Doch wenn das Erinnern dich traurig macht, dann vergiss mich lieber und lächle, als dass du dich grämst.
6. NovemberWer nichts für sich begehrt, dem wird in allem wohl; / ihm ist der Lauf der Welt von seinem Willen voll.
7. NovemberNicht aus Worten wächst die Tugend, sondern aus Übung und Tat — wie keine Kunst je durch bloßes Zuhören erlernt wurde.
8. NovemberDer Geist macht aus jedem Hindernis einen Antrieb: Was das Handeln hemmen wollte, treibt es voran — und was den Weg versperrte, bahnt ihm einen neuen.
9. NovemberNimm die Rolle, die dir zufiel, und spiel sie gut. Nicht du hast sie gewählt — doch wie du sie gibst, das ist dein Werk allein.
Dazu findet sich hier kein Gedanke.