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9. JanuarDie Freude des Menschen: das Menschliche tun.
4. AprilDer Weg nach oben führt zuerst hinab. Wer den finsteren Wald und die Tiefe durchquert, tritt zuletzt wieder hinaus — die Sterne wiederzusehen.
2. JuniKein Baum steht fest, den nicht oft der Wind gerüttelt hat. Gerade durch das Rütteln festigt er sich und schlägt seine Wurzeln tiefer.
24. JuniIch schreibe von der Schwermut, um der Schwermut zu entgehen; wer die Regungen des Gemüts zergliedert und benennt, hat sie halb schon entwaffnet.
3. AugustGrabe in dir. In dir ist die Quelle des Guten — und sie kann immer wieder sprudeln, wenn du immer wieder gräbst.
14. AugustWische die Tränen ab, sagt die Philosophie; die Wolke der Leidenschaften hat dir den Blick verdunkelt. Erinnere dich, wer du bist — dann kehrt dem Auge sein Licht zurück.
9. SeptemberAus dem tiefsten Kummer wächst mir die Kraft zu tragen; die Seele reckt sich, bis sie höher steht als das Leid, das sie beugen wollte.
13. SeptemberEines erfreue und erquicke dich: von gemeinnütziger Tat zu gemeinnütziger Tat überzugehen.
Dazu findet sich hier kein Gedanke.