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5. FebruarDas Leben gleicht einem Würfelspiel: Wie die Würfel fallen, steht nicht bei mir. Aber die gefallenen sorgfältig und kunstgerecht zu setzen — das ist meine Aufgabe.
21. FebruarDem Schicksal entrinnt niemand. Doch ob du das Unabänderliche murrend oder gefasst trägst — das steht bei dir allein.
23. MärzKaratajew nahm das Leben, wie es kam — wie der Regen fällt. Er klagte nicht, er wählte nicht; er lebte, was der Tag ihm brachte.
9. AprilAuch dies geht vorüber. Sei das Rohr, durch das der Atem des Freundes strömt — und was auch kommt, sag ja dazu.
7. MaiDer Geist des Weisen gleicht einem Spiegel: Er hält nichts fest und weist nichts ab, empfängt die Dinge, wie sie kommen, und behält keine Spur.
13. JuniLeben und Sterben sind ein Kommen und Gehen. Wer den Wandel als Heimat nimmt, treibt frei mit dem Strom und ringt nicht mit dem Wasser.
4. JuliWas wir suchen, ist dies: dass die Seele immer gleichmäßig gehe, in gutem Stande, mit sich zufrieden, ihre Verfassung liebend und diese Freude nicht unterbrechend — ein stilles Gleichmaß. Die Griechen nennen es Euthymia. Ich nenne es Ruhe.
23. JuliFühre mich, Zeus, und du, Verhängnis, wohin ihr mich bestimmt habt. Ich folge ohne Zaudern. Und wollte ich nicht — ich müsste dennoch folgen, nur als der Schlechtere.
Dazu findet sich hier kein Gedanke.