25. April
„Der Augenblick ist jener Punkt, an dem Zeit und Ewigkeit einander berühren. Wer ihn ergreift, springt — aus dem endlosen Grübeln über Gestern und Morgen hinein ins Einzige, das wirklich ist: das Jetzt.“
Der Begriff Angst (frei übertragen)
Hörmodus
„Der Augenblick ist jener Punkt, an dem Zeit und Ewigkeit einander berühren. Wer ihn ergreift, springt — aus dem endlosen Grübeln über Gestern und Morgen hinein ins Einzige, das wirklich ist: das Jetzt.“
Manche Entscheidungen bereitest du so gründlich vor, dass das Vorbereiten selbst zur Beschäftigung wird. Du vergleichst, fragst nach, schläfst eine Nacht darüber und dann noch eine. Jede neue Überlegung ist vernünftig. Zusammen ergeben sie einen Zustand, in dem du dich ständig mit der Sache befasst, ohne dich zu ihr zu verhalten.
Das Abwägen hat einen stillen Vorteil: Es hält alles umkehrbar. Solange du noch überlegst, bist du auf nichts festgelegt, und kein Ausgang kann dir vorgehalten werden. Der Preis dafür fällt kaum auf. Du hältst dich in einer Zeit auf, die nur aus Möglichkeiten besteht, und keine davon gehört dir schon.
Irgendwann sagst du zu oder ab. Selten, weil die Gründe nun vollständig wären. Meistens fehlt noch etwas, und du weißt das. Der Satz kommt trotzdem, etwas zu früh, wie dir scheint, und gerade dadurch wird er deiner.
Danach sieht die Lage oft kaum anders aus. Die offenen Fragen sind noch da. Eine davon stellt sich am nächsten Morgen nur anders, weil du inzwischen jemand bist, der zugesagt hat.