7. März
Was der eine reizend nennt, findet der andere lästig. Der Schnee am Morgen entzückt mich; ein anderer sieht nur den kalten, mühsamen Weg. Die Welt trägt die Farbe der Stimmung dessen, der sie gerade betrachtet.
Das Kopfkissenbuch (frei übertragen)
Zwei reife Käse
Was der eine reizend nennt, findet der andere lästig. Der Schnee am Morgen entzückt mich; ein anderer sieht nur den kalten, mühsamen Weg. Die Welt trägt die Farbe der Stimmung dessen, der sie gerade betrachtet.
Zwei reife Käse sollte Jeromes Erzähler für einen Freund von Liverpool nach London bringen. Er legte sie in die Gepäckablage. Sieben Leute saßen im Abteil.
Einer fand die Luft stickig. Er ging. Der Nächste fand sie drückend. Auch er ging. Der letzte Mitreisende schimpfte darüber, was die Leute wegen einer Kleinigkeit für ein Aufheben machten. In Crewe stieg er aus, um etwas zu trinken, und kam nicht wieder. An den folgenden Stationen liefen Reisende auf das leere Abteil zu. Sie öffneten die Tür, schnupperten und verschwanden.
Die Frau des Freundes wollte die Käse ebenfalls loswerden. Der Erzähler versicherte, er möge den Geruch. Zu sich nehmen könne er sie allerdings nicht: seine Vermieterin.
Die Frau zog mit den Kindern ins Hotel. Nur die Putzfrau blieb im Haus. Welchen Geruch man denn meine? Sie ging dicht heran und schnupperte. Ein wenig Melone, fand sie.
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